NaturwissenschaftlerInnen und GeisteswissenschaftlerInnen sprechen verschiedene Sprachen. Sie denken anders und arbeiten mit völlig verschiedenen Werkzeugen.
Read MoreDr. Seltsam
Interview My Magazine
Read MoreDer Madendoktor
Interview im FHM Magazin
Read MoreDer Herr der Maden
Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke über Tod, Insekten und die Pandemie
Read MoreForensic Entomology at Insect Week Special (Linnean Society / Royal Entomological Society) 2021
»Can crime scene insects tell us if a victim was poisoned or if the body was moved? Come investigate with forensic expert Dr Mark Benecke at INSECT WEEK SPECIAL EVENT, ONLINE, 22 JUNE 2021
Read MoreMark Benecke: Zeugen erzählen zu 90 Prozent Unsinn
Im Gespräch für den Crime-Podcast „Tatort Niedersachsen" gibt der Kriminalbiologe Einblicke in seine Arbeit.
Read MoreMark Benecke's Forensic Entomology Special Issue Forensic Science International
An international journal dedicated to the applications of medicine and science in the administration of justice
Dem Täter auf der Spur: So arbeitet die moderne Kriminalbiologie
Während die Rechtsmedizin sich in erster Linie auf die Feststellung der Todesursache konzentriert, ist die Kriminalbiologie eher dem Täter auf der Spur.
Read MoreDie Leiche als faszinierende Lebenswelt
Nach was riecht es in Wien? Nach veganem Kaiserschmarren. Nach veganen Burgerbuden, nach Veganismus 4.0.
Read MoreJugend Forscht: Fäulnis und Verwesung vom menschlichen Finger am Schweineschwanzmodell
Das Ziel unseres Versuches war es, den Insektenbefall an abgetrennten Gliedmaßen, speziell dem menschlichen Finger, nach verschiedenartiger Behandlung zu beobachten. Als realistisches Modell für den menschlichen Finger verwendeten wir Schweineschwänze.
Read MoreMeine Haustiere, die Fauchschaben
Wäre Schwarz eine Farbe, könnte man behaupten, dass sie seine absolute Lieblingsfarbe ist. In schwarzer Lederhose, schwarzem Hemd, einem Vampirkreuz-Anhänger um den Hals und langem, schwarzen Mantel begrüßt uns Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe Mark Benecke.
Read MoreLiteraturseiten München: Ganz tief unten
Quelle: Literaturseiten München, Februar 2012
Von Michael Berwanger
Wir haben das an dieser Stelle ja schon oft erörtert. Es gibt nichts Schlimmeres als die Realität. Kein Autor kann sich ausdenken, was in Wirklichkeit an Brutalität oder bestialischem Verhalten von Menschen in ihrem krankhaften Wahn verbrochen wird. Und so hat Mark Benecke [...] mal wieder zur Feder oder doch eher zur Tastatur seines Rechners gegriffen und in elf Kapiteln schier unglaubliche Fälle von Verbrechen zusammengetragen, im wahrsten Sinne seziert, durchleuchtet und bewertet.
Mark Benecke ist nicht einfach nur Autor, sondern einer der bekanntesten und gefragtesten forensischen Biologen, die es in Deutschland gibt. Nach eigener Angabe versessen auf alles, was uns „Normalos“ eher den Ekel die Kehle hochtreibt: Käfer, Gewürm, Schimmel und Bakterien. [...]
Normalerweise sollte das Aussehen von Autoren, die hier besprochen werden, keine Rolle spielen, aber diesmal sei explizit eine Ausnahme gemacht: Mark Benecke, ein großer schlanker Anfangsvierziger ist flächendeckend tätowiert (nebenbei bemerkt auch Vorsitzender des Vereins ProTattoo), trägt diverse Piercings, meist einen Walrossschnauzbart und schwarze Mäntel. Umgangssprachlich würde man ihn als Gruftie bezeichnen. Seine Frau steht ihm da nur wenig nach: mit rot gefärbten Haaren, Piercings und ebenfalls schwarzen Klamotten ist sie ein wunderbares Pendant zu ihrem Mann Mark. Lassen Sie sich vom Schein nicht trügen.
Mark Benecke ist Spezialist für forensische Entomologie, studierte Biologie, Zoologie und Psychologie, er promovierte über den genetischen Fingerabdruck und absolvierte diverse polizeitechnische Ausbildungen im Bereich der Rechtsmedizin in den USA. Benecke wird als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten. Dazu ist er Autor mehrerer populärwissenschaftlicher Bücher, Gastherausgeber für die Forensic Science International und Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Dass er darüber hinaus noch die Punkband Die Blonden Burschen gegründet hat und NRW-Vorsitzender der Partei Die PARTEI ist, komplettiert das Bild aufs Schönste.
Jetzt hat er also nach „Mordspuren“, „Mordmethoden“ und „So arbeitet die moderne Kriminalbiologie“ seinen neuesten Band „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ bei Lübbe veröffentlicht. Diesmal geht er mehr auf die psychologischen Gründe und Verwerfungen der Täter ein. [...]
So schreibt er als erster umfassend über den Kolumbianer Luis Alfredo Garavito Cubillos, der zwischen 1992 und 1997 etwa 300 (in Worten: dreihundert) Jungen gefoltert und danach getötet hat (nicht haben soll). Dabei beleuchtet er sowohl die Psyche des Täters als auch die einer Gesellschaft, die solche Szenarien nicht rechtzeitig erkennen will. Im Eingangskapitel berichtet er von seinen Untersuchungen, die er beim FSB (ehemals KGB) in den Räumen des Moskauer Archivs unternommen hat. Forschungsgegenstand waren die Zähne und die Schädeldecke Adolf Hitlers. Zum Leidwesen der Russen konnte er beweisen, dass die archivierte Schädeldecke nicht Hitler gehört haben kann. [...] Der Fall Josef Fritzl sei – nach Aussage der Beneckes – kein Einzelfall. Sie arbeiten exakt heraus, welche psychischen Störungen zu solchen Untaten führen und belegen mit weiteren Fällen, wie etwa dem der Täter Wolfgang Priklopil (der Peiniger von Natascha Kampusch) oder Viktor Mokhov, dass solche Störungen häufiger vorkommen, als uns recht sein kann. In den anderen Kapiteln werden u. a. Lustmord, Nekrophilie und tödliche Zwiste unter Nachbarn beleuchtet, das ganze Grausen also, das der Mensch in der Realität für seinen Mitmenschen bereit hält auf 430 Seiten. Nichts für schlechte Nerven.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Agentur
Aggrawals Internet Journal of Forensic Medicine and Toxicology
I regard forensic entomology as applied science. The estimates we generate are based on results of carefully conducted experiments and field observations. T
Read MoreUrsprünge der modern angewandten rechtsmedizinisch- kriminalistischen Gliedertierkunde bis zur Wende zum 20. Jahrhundert
In this complete documentation of the early published and unpublished reports of the medico-legal use of arthropods (Forensic Entomology) we give an overview over the initial work of the forensic scientists MÉGNIN, REINHARD and HOFMANN who were the founders of the discipline (since 1881), and the work performed shortly after which was influenced by them.
Read More"I don't know" can be the best answer
Interview with Lee Goff
Read MoreGoff Benecke A Fly for the Prosecution
The more pressure is put on scientists to publish in scientific journals, or else to perish, the less likely it gets that an excellent popular science book like A Fly for the Prosecution is written. Being one of the old masters of forensic entomology -- that is, the science of determining post mortem intervals, and many other issues related to mostly violent death --, Lee Goff leads us through his exciting and at the same time entertaining world that strongly depends on silent crime scene assistants: maggots, adult flies and beetles, and once in a while a grasshopper, too. Many of these animals are attracted to decomposing body tissue. Their growth rate, and their succession are predictable, and can therfore be used to estimate the time when they started to feed on a corpse, or the time they got attracted to the body for other reasons like predating maggots, or building breeding chambers.
Read More